Symm´s Preview Ecke: “22 Bullets”

So seit langem gibt es nun hier meinen ersten Sneak Preview Review.

“22 Bullets” (Orginal:L’immortel)

film-l-immortel

Handlung: (www.moviepilot)

Wie einst Clyde Barrow in Bonnie und Clyde wird Charly Matteï (Jean Reno) bei einem Hinterhalt im Kugelhagel niedergestreckt. Aber anders als der amerikanische Gangster überlebt der Franzose das Attentat durchsiebt mit 22 Bullets wie durch ein Wunder. Im Zuge seiner Genesung muss sich Charly mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen: Drei Jahre ist es nun her, dass er sich von der Marseiller Unterwelt abgewandt hat und sich ganz seiner Frau und den Kindern widmete. Charly versucht zu ergründen, wer ihm das angetan hat, damit die Attentäter nicht vollenden, was sie mit den 22 Bullets begonnen haben.

Meine Meinung:

Dieses Jahr scheint der das Jahr der Ausländischen Filme in unserem Kino zu sein. Letzte Woche der Dänische Film “Ein Gutes Herz”. Und nun geht es gleich europäisch weiter. Diese Woche war der Französische Luc Besson Film “22 Bullets” an der Reihe. Eins vorne Weg, der Film ist nichts für Schwache Nerven. Beziehungsweise für Menschen die nicht mit Blut umgehen können. Normalweise ist die Preview immer Recht Kind gerecht. Es gibt hier und da mal einen Thriller oder Actionfilm, aber Horror oder Splatter ala SAW wird man dort nicht finden, was ich eigentlich befürworte. Aber 22 Bullets geht nicht gerade zimperlich mit dem Ableben der Darsteller um. Der Film hat mich zu erst etwas an den aktuellen Kinofilm R.E.D. mit Bruce Willis erinnert. Nur das Jean Reno als 1-Mann Armee fungiert und gegen seine alten Unterwelt Kollegen kämpft und nicht gegen die Polizei. Jean Reno brilliert wie damals in Leon der Profi. Er passt in die Rolle des in die Enge getriebenen Ex-Gangsters wie die Faust aufs Auge. Man nimmt ihm zwar die Rolle des Rächers ab, aber die Figur an sich irgendwie nicht so richtig. Er stellt diesmal einen berenteten Unterweltboss dar, aber durch seine Polizeirollen verbindet man ihn in den letzten Jahren eigentlich mit dem Guten Seite. Eine Gute Seite hat er, auch wenn die Methoden der Durchsetzung nicht gerade damit das Ideal darstellen.

Kad Merad, bekannt als komödiantischer Hauptdarsteller aus “Willkommen bei den Sch´tis” oder “Der kleine Nick”, die beide übrigens auch in der Preview zu sehen waren, wirkte zwar am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig in der Rolle des Bösewichts, aber  im Laufe des Film hat er meiner Meinung nach immer mehr an Glaubwürdigkeit gewonnen. Und man nimmt ihm den skrupellosen Bastard ab.

Zum Film selbst, die Geschichte an sich ist nicht unbedingt neu. Wie schon im erwähnt findet man sie in Filmen wie R.E.D. oder Casino ähnlich wieder. Aber die Machart, die schnellen Schnitte und Darstellung sind es auf jeden Fall wert sich diesen Film anzusehen. Wie in den Letzten Filmen bringt Frankreich einen Film hervor der alle Anforderungen eines gemütlichen Kinoabend erfüllt.

Wenn Frankreichs Filmindustrie so weiter macht… wer brauch da noch die US-Blockbuster.

Meine Wertung: 8/10

Euer Mann an der Leinwand

Symm

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