Symms Preview Ecke: “Die Kinder der Seidenstrasse”
Nach einer etwas längeren Abstinz melde ich mich nun wieder mit einer Preview zurück. Ich hatte die letzten Wochen recht viel am Hut, und habe deswegen meinen Blog etwas vernachlässigt, vielleicht hat mich doch noch jemand im Feed Reader und liest das. So legen wir mal wieder in alt gewohnter Manier los.
Handlung (www.luxkinos.de)
China 1937: Unter dramatischen Umständen lernt der britische Reporter George Hogg in der von den Japanern belagerten Stadt Nanking die US-Krankenschwester Lee Pearson und den Partisanenkämpfer Jack Chen kennen. Gemeinsam retten sie 60 Waisenjungen vor den herannahenden Besatzern, indem sie nach Westen fliehen – ein abenteuerlicher, über tausend Kilometer langer Marsch entlang der Seidenstraße, durch unwegsames Gelände, gnadenlose Wüsten und über schneebedeckte Berggipfel. Unterwegs findet Hogg, der als junger Idealist und Abenteurer nach China gekommen ist, die Liebe seines Lebens und lernt, was Verantwortung und Mut bedeuten. Denn die Freundschaft mit den elternlosen Kindern wird seine Weltsicht für immer verändern.
Meine Meinung:
Das war mal wieder ein schöner Film, auch wenn er recht brutal beginnt und einem gleich die Unmenschlichkeit der damaligen Zeit vor Augen führt. Es wird einem gezeigt das die Japaner hier nicht zimperlicher mit den Chinesen umgegagen sind als wir das aus Filmen wie Schindlers Liste zwischen den Nazis und den Juden kennen. So erstrinken die ersten 20 Minuten in Blut, Schrecken und Leichen. Dann beginnt der entspannte Teil des Films. Leider aber in der typischen Machart. Als Hogg das Waisenhaus erreicht muss er sich erst mit der Chinesischen Mentalität der Kinder abfinden. Diese ist nicht minder beeinflusst von Gewalt und Verlust, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht. Doch mit List und Sturheit macht er sich den Respekt der Kinder zu eigen. Auf die einzelnen Charaktere wird leider nur sehr spärlich eingegangen. Und auf die Kinder noch weniger, sie wirken im gesamten Film leider nur wie eine Art Komparsen. Bis auf 1-2 von 60 unterscheiden sie sich kaum, was die ungewohnten Chinesischen Gesichtszüge nicht unbedingt vereinfachen. Im Abspann werde typisch für eine Wahre Geschichte noch Überlebende im Interview gezeigt. Da weder Gesichter noch Namen für westliche Gefühle zu merken sind, merkt man da erst recht, das die Kinderrollen etwas vernachlässigt werden. Warum ist es Trotzdem ein schöner Film? Weil die Geschichte, die Bilder und das Ende des Film einer Harmonieren. Wobei man anmerken muss, das es sich hier wohl um Geschmackssache handelt.
Meine Meinung: 7/10
Euer Mann an der Leinwand Symm