Symms Preview Ecke:” Away we Go”

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Die Handlung:

Als Burt und Verona, beide um die 30, erfahren, dass sie demnächst Eltern werden, ergreift sie die Panik! Noch dazu, wo gerade jetzt Burts Eltern nach Belgien auswandern wollen. Von ihnen ist also keine Unterstützung zu erwarten. Dabei fühlen sich Burt und Verona noch ziemlich orientierungslos und alles andere als gut vorbereitet aufs Erwachsensein, geschweige denn die Rolle als Eltern. Was tun? Verona entwirft einen Plan: In den nächsten Wochen werden sie und Burt gemeinsam sämtliche Freunde und Verwandte besuchen, um in deren Nähe vielleicht den perfekten Platz zum Leben zu finden. Es beginnt ein turbulenter Trip quer durch Nordamerika, eine urkomische Odyssee mit absurd-skurrilen Begegnungen, Erlebnissen – und Erkenntnissen…

Meine Meinung:

Ein Roadtrip der etwas anderen Art. Burt und Verona sind 30, frei und ungebunden, das drücken sie auch in ihrem Lebensstil aus, irgendwie Choatisch. Und dann wird Verona schwanger. Bleibt die Frage, wie geht man damit um? Wie soll man seine Kinder in Amerika gross ziehen?

Die Anfängliche Sicherheit, geben durch das Beisein der Grosseltern wird durch deren Entscheidung, noch vor der Geburt des Babys, nach Belgien auszuwandern zu Nichte gemacht.

Also stehen sie wieder am Anfang. Was gibt’s da besseres als sich Beispiele zu besorgen. Und diese holt man sich bei der Verwandschaft oder ehemaligen Freunden. So beginnt ihre Reise quer durch die USA.

Gleich schon bei der ersten Treffen mit einer alten Kollegin wird den beiden klar das nicht alles Gold ist was glänzt. Und das wird von Familie zu Familie klarer. Es wird einem die erschreckende Wahrheit über die Amerikanische Kindererziehung vor Augen geführt. Vom völligen Desinteresse an der eigenen Brut bis hin zum Tantrischen Lebensstil der Kinderwagen verteufelt. Jede Familie, mag sie noch aussen noch so gesittet aussehen, hat in ihren Inneren seine Probleme. Den Zuschauer mag es gleichermassen bespassen und schaudern was manche Menschen unter Erziehung verstehen. Man schmunzelt eigentlich den ganzen Film über. Es wird ein Gewissen Komiklevel gehalten, aber auch nicht unter oder überschritten.

Die Lehre des Film wird wohl sein, das jeder in seinem Leben seinen weg finden muss. Es gibt keinen Masterplan für eine erfolgreiche Familie. Den muss jeder Selbst finden. Der Film ist auf jedenfall Wert angeschaut zu werden. Es wird kein Blockbuster, sollte aber auch nicht ganz der Versenkung verschwinden. Ein schöner Sonntag Mittag Kinofilm.

Wertung: 7/10

Euer Mann an der Leinwand Symm

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