Zur Handlung (www.filmstarts.de)
Obwohl Elliot Teichberg (Demetri Martin) die Kleinstadt Bethel bereits vor Jahren verlassen hat, fühlt er sich für seine Eltern noch immer verantwortlich und reist Sommer für Sommer zurück, um diesen bei der Bewirtschaftung eines heruntergekommenen Motels unter die Arme zu greifen. Als er im Juli 1969 erfährt, dass der wenige Meilen entfernte Ort Wallkill die Genehmigung für das Woodstock-Festival versagt hat, sieht er seine Chance, das elterliche Geschäft wieder anzukurbeln. Kurzerhand setzt er sich mit den Organisatoren in Verbindung und überzeugt sie, dass Bethel der perfekte Ort für das Musikfestival wäre. Doch die Planung läuft aus dem Ruder, als sich plötzlich mehrere hunderttausende Hippies auf den Weg machen, um an dem Happening teil zu haben…
Meine Meinung:
Wir schreiben das 1969, Love Peace and Happyness. Ja da kamen in dem kleinen Ort Bethel ca. 1 Millionen Menschen zusammen um eines der größten damaligen Festivals zu Feiern. Woodstock. Ich glaube so ziemlich jedem heutzutage ist dieser Begriff und das damit verbundene Open Air bekannt. Aber wie fing es an, wie kam es überhaupt dazu. Taking Woodstock zeigt die Geschichte hinter dem Geschichtlichen Ereignis. Wie kamm es zum Woodstock Festival und wie ging es aus. Dabei geht es weniger um die Eigentliche Veranstaltung sondern frei nach dem Motto “Der Weg ist das Ziel”.Dieser Film vermittelt die Tragweite und die Bedeutung dieser legendären Veranstaltung für die damalige Kommerzialisierte Hippie Jugend. Man sieht im ganzen Film nicht einmal die Bühne in einer Nahaufnahme, aber der Sound der 68er schwingt die ganze Zeit im Film mit. Egal ich welcher Szene. Und das gefällt. Ich bin selber ein Fan dieser Musik, zwar nicht in allen Lebenslagen, aber was gibt’s schöneres als im Sommer mit dem Auto über die Landstraße zu düsen mit der Woodstock CD im Player. Und das war auch einer der Gründe warum ich diesen Film gut fand. Man spürt die Musik auch wenn man sie nicht selbst hört. Der ganze Film hat einen gewissen Beat. Die Geschichte und die Figuren die auf wahren Tatsache beruhen, laden einfach ein, sich Treiben zu lassen. Man bewundert immer wieder die gelassene Stimmung der meisten Darsteller, auch wenn bei ihnen Fiktiv oder nicht, LSD und Mescalin einiges zu ihrer Stimmung beigesteuert haben. Man sieht die Tanzende Kultur im Krassen Gegensatz zu biederen 70er Jahre US Vorstadt. Solche Veranstaltungen ziehen nicht nur wegen der Musik, die ganze Stimmung muss damals großartig gewesen. Dies kommt im Film auch sehr gut rüber, da kann passieren was will. Da kann der Schlamm unter Strom stehen, weil die E-Leitungen oberirdisch verlaufen, da kann der Landbesitzer seine Miete erhöhen, nichts kann die Darsteller von ihrer Vision abbringen. Einzig der Hauptdarsteller Eli, hat in diesem Film “Highs” und Tiefen. Auf der einen Seite sieht der seine Eltern, teilweise Scheintot und Pleiten, aber es sind seine Eltern. Auf der anderen Seite sieht er sein Leben, das auch gelebt werden will und sich nicht abhängig machen will von dem wohlergehen seiner Eltern. Alles in allem kann ich diesem Film einfach nur empfehlen. Wer die Musik, die Leichtigkeit des Seins erleben will sollte sich diesen Film unbedingt anschauen. Man wird oft an die Loveparade erinnert. Die Menschen und die Musik sind anders, aber das Feeling in der Selbe. Aber wir schon bei Woodstock ist die Kommerzialisierung solcher Veranstaltungen zu weit fortgeschritten. Welcher Raver würde sich den nach der Parade hinstellen und mit einer Blauen Tüte den Tiergarten wieder säubern??
Meine Wertung: 9/10
Euer Mann an der Leinwand
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9 von 10 Punkten! Nicht schlecht.
Ehrlich gesagt war ich ein wenig skeptisch und wollte eigentlich auf die DVD warten, hier scheint sich ja doch ein Kinogang zu lohnen.
Aber heute Abend geht es erstmal in “Julie & Julia”.
Naja wie gesagt für jemanden der die Zeit und die Musik mag, ist das auf jeden Fall nicht schlecht.