Crossing Over
Zu Handlung:
Max Brogan (Harrison Ford) ist ein Veteran der Ausländerpolizei und außerdem einer der wenigen, denen das Schicksal der Immigranten tatsächlich am Herzen liegt. Von seinen Kollegen muss er dafür viel Kritik einstecken. Sein Partner Hamid Baraheri (Cliff Curtis, Whale Rider, Sunshine) ist ein überzeugter Muslim. Obwohl sein Vater als letztes Mitglied des Clans kurz vor der Einbürgerung steht, herrscht im Haus der Familie noch immer ein strenger, von islamischen Traditionen geprägter Umgangston. Denise Frankel (Ashley Judd, Heat, Bug, Helen) ist Anwältin für Immigrationsfragen. Bei ihrer aufopferungsvollen Arbeit und ihrem Kinderwunsch steht ihr Mann Cole (Ray Liotta) hinten an. Der Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde verschafft sich Ersatzbefriedigung, indem er die Australierin Claire (Alice Eve, Stage Beauty, Starter For 10), deren Touristenvisum schon lange abgelaufen ist und die unbedingt Karriere als Schauspielerin in Hollywood machen will, zu Sexdiensten zwingt. Als die muslimische Schülerin Taslima (Summer Bishil) ein kritisches Referat hält, in dem sie die Flugzeugattentäter vom 11. September nicht als Monster, sondern als Menschen mit einer Aussage darstellt, wird sie erst von ihren Mitschülern zur Schnecke gemacht und dann vom FBI einkassiert…
Meine Meinung:
Mal wieder ein Film zum Nachdenken. Warum man nach denkt? Meine ersten Gedanken waren, warum macht ein Mensch soviel mit um in einem Land wie den USA als illegaler oder Legaler Ausländer zu Leben. Immer mit der Angst das er wieder Abgeschoben werden kann. Wenn jemand in deinem Land nicht Politisch verfolgt oder in Dauernder Angst vor Krieg und Gewalt leben muss, warum verkauft er dann seine Seele an irgendwelche Schleuser oder sonst was, bestes Beispiel war die australische Schauspielerin im Film. Wenn sie es drauf an, schafft sie es auch in Australien. Dieser Film besteht zu gleichen Teilen aus Mitleid und Unverständnis.
Ein Beispiel ist das von Taslima, die in ihrer Klasse einen kontroversen Vortrag zum 11. September hält. Klar gibt’s auch in Amerika die Freie Meinungsäußerung. Aber was würde bei uns passieren wenn jemand einen Aufsatz hält, das die Nazis zwar Scheusale waren aber sie eine Message in ihrem Tun verbreiten wollten? Ihr muss doch klar sein, das in Amerika nur eine Sicht der Dinge gibt?!
Klar die Ausweisung ist eine sehr drastische Maßnahme, aber wenn man sich den Hintergrund zu Taslima ansieht und ihr sehr reges Interesse am Dschihad aber auch Verständlich.
Wie gesagt der Film regt doch sehr zum Überlegen an. Leider wird das ernste Thema am Schluss wieder auf ein Loblied die USA umgestellt, aber das kann den Rest des Film nicht ganz so runter ziehen.
Fazit: Ein interessanter Film zu nachdenken, wo man sich fragt wo Fiktion endet und Wirklichkeit anfängt.
Meine Wertung 8/10
Gruss Symm euer Mann an der Leinwand
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