Die Half-Life-Macher Valve Software sind dafür bekannt, wissenschaftliche Methoden bei der Spielentwicklung zu verwenden. Studio-Chef Gabe Newell möchte künftig sogar Gehirnströme messen, um Entscheidungen objektiver fällen zu können.
Macht ein Computerspiel Spaß? Mit der Beantwortung dieser Frage sind oft diejenigen überfordert, die es entwickeln. Weil sie so nah am Produkt sind, stellt sich der sogenannte Tunnelblick ein, und die Wahrnehmung von Gegnern und Leveln ist eine ganz andere als die von unvoreingenommenen Spielern. Gabe Newell, Gründer und Chef von Valve Software, denkt deshalb in seinem Blog auf Edge Online darüber nach, der Zielgruppe künftig direkt ins Gehirn zu schauen.
“Momentan müssen wir an unsere Ergebnisse kommen, indem wir Spieler einfach nur beobachten, und dann raten, welche Dinge sie wie beeinflussen”, schreibt Newell. “Aber es gibt neue Technologien, mit denen wir Spieler an EEG-Geräte anschließen und so direkten Zugriff auf ihre körperlichen Reaktionen bekommen”. EEG steht für Elektroenzephalografie – eine Diagnosemethode aus der Neurologie, die Gehirnaktivitäten durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche misst. Newell verspricht sich davon, “die Entscheidungen deutlich analytischer zu treffen, mit denen wir versuchen, die Achterbahn der Gefühle für den Spieler zu entwickeln.” Macht ein Computerspiel Spaß? Mit der Beantwortung dieser Frage sind oft diejenigen überfordert, die es entwickeln. Weil sie so nah am Produkt sind, stellt sich der sogenannte Tunnelblick ein, und die Wahrnehmung von Gegnern und Leveln ist eine ganz andere als die von unvoreingenommenen Spielern. Gabe Newell, Gründer und Chef von Valve Software, denkt deshalb in seinem Blog auf Edge Online darüber nach, der Zielgruppe künftig direkt ins Gehirn zu schauen.
“Momentan müssen wir an unsere Ergebnisse kommen, indem wir Spieler einfach nur beobachten, und dann raten, welche Dinge sie wie beeinflussen”, schreibt Newell. “Aber es gibt neue Technologien, mit denen wir Spieler an EEG-Geräte anschließen und so direkten Zugriff auf ihre körperlichen Reaktionen bekommen”. EEG steht für Elektroenzephalografie – eine Diagnosemethode aus der Neurologie, die Gehirnaktivitäten durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche misst. Newell verspricht sich davon:“die Entscheidungen deutlich analytischer zu treffen, mit denen wir versuchen, die Achterbahn der Gefühle für den Spieler zu entwickeln.”
Eigentlich gar keine Schlechte Idee. Solange das nur bei den Beta-Testern passiert. Und man nicht als normaler Gamer mit einer verdrahteten Mütze aufm Kopf spielen muss. Die Aufregenden und Stressigen Pasagen zu finden und zu entschärfen bzw. zu verbessern ist sicherlich sinnvoll. Sind wa mal gespannt ob diese Art des Beta Test zu bessern Spielen verhilft.
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Irgendwann sitzen wir eh alle mit solchen “Mützen” auf dem Kopf vor dem PC, da die Kisten dann nur noch mittels Gedanken gesteuert werden.
Hmm, und was wollen die dann mit den Daten anfangen? Die haben ja noch gar nicht das Optimum ausgereizt. Solange es Spiele gibt, die noch offensichtliche Designmängel haben, solange braucht man auch nicht perfektionieren. Wenn die Grundlagen aber stimmen, ist das sicherlich eine interessante Methode für die Entwickler.