
C&C Alarmstufe Rot 3 ist zwar schon seit 2 Woche erschienen und es gab schon etliche Tests im Internet, aber nunr hab ich mir das Spiel auch mal zulegt. Ich war schon seit Erscheinen des ersten Teils C&C Tiberium Konflikt 1995 ein Fan der Reihe und habe auch jeden Titel durchgespielt und hab ich teilweise noch auf dem PC Installiert. Nun war es mal wieder soweit ein neuer Teil der Trash Reihe Alarmstufe Rot stand im Regal des Software Händlers meines Vertrauens. Also griff ich beherzt zu.
Nach der Installation und der umstrittenen Online Aktivierung, die mich, entgegen aller Buh rufe in den Weiten des Internets als ehrlichen Kunden nur peripher tangiert, hinter mich gebracht hab konnte es endlich losgehen. Mit grosser Vorfreunde wartete ich auf den Trailer, ich liebe diese von C&C teilweise Liebevoll trashig gedrehten Sequenzen, die hatten immer ihren eigenen Charme.
So und nun gehts los, das erste was mir leider negativ aufgefallen ist, is das träge Menü, d.h es hat teilweise eine verzögerung von 1-2 sekungen bis man zum nächsten Menüpunkt kommt, was teilweise für etwas Verwirrung sorgt. So und nun gehts weiter, die erste Kampange Starten, C&C AS 3 spielt sich für alte Hasen intuitiv und auch für Anfänger stellt es eigentlich keine Stolpersteine bereit. Die Entwicklung vom Taktische Strategiespiel, bei der die Richtige Basisplanung schon die Halbe Miete ist, zum Actionlastigen Strategiespiel wird auch mit AL3 fortgeführt. Das bedeutet das sich die Mission eher mit kleinen taktisch eingesetzen Truppen absolviert werden, als mit grossen Basisbau und Tank & Rush Taktik, auch der Resourcen abbau verliert mit jedem Neuen C&C Titel an Bedeutung. Was für mich persöhnlich eher schlecht bin. Ich war immer eher der Aufbau Stratege und habe den Gegner immer mit einer Ausgefeilten Verteidigung ausgerieben, bevor ich ihn dann überrollt habe. Aber nun heisst es mal wieder umdenken.
Was aber in AL3 mal wieder hervorragend gelückt ist, ist das Einheiten Design, vom Kampfbären der Russen über die Schäferhund der Amis oder den Ninja der Japaner, jede einheit hat ihre Lustige Eigenschaft, was man auch positiv erwähnen muss, ist das sich das Kampfgeschehen nun viel mehr auf die Ozeane verlagert, die meisten einheite können zu Wasser und zu Land aggieren. Eine der lustigsten Ideen ist auf der Russischen Seite zu finden. Sie haben ein Boot das Fusseinheiten wie mit einer Zirkuskanone an Land schiessen kann.
Eine weitere Innovation ist es, das man jede Kampange entweder über das Inet oder mit einem KI Gesteurten Kollegen machen kann. Dabei übernimmt der KI Kollege oft die Funktion der Sicherung z.b als Feuerschutz oder erstes Kanonenfutter. Eine überagende KI hatte C&C leider noch nie, und auch hier kann man nicht gerade vor Freunde in die Luft springen, immerhin macht de KI Kollege seine sache Meisten zufriedenstellend. Die Einheiten wählen auch hier nicht immer den Klügsten weg, kommen aber bisher meistens da an, wo sie hin sollen.
Alles in allem kommt man mit den Taktiken der alten Teile nicht mehr weit, das Gameplay ist viel Schneller, Actionreicher und mehr auf kleinere Einheiten Gruppen ausgerichtet. Das Missionsdesign is leider teilweise etwas Stumpfsinnig. Aber das machen die Einheiten wieder weg. Fazit: Das Spiel besticht grösstenteils durch seine Einheiten, den rest kennt man schon aus den letzen Vorgängern. Das Spiel wird aber sicherlich so ein oder andere kurzweilige Stunde im Scharmützelmodus bieten.
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