Symms Preview Ecke: “(500) Days of Summer”

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Die Handlung (www.luxkinos.de

Junge trifft Mädchen. Junge verliebt sich. Mädchen nicht. Als Tom Hanson zum ersten Mal auf Summer Finn trifft, weiß er, sie ist es! Wunderschön, charmant und witzig – sie ist die perfekte Frau. Es gibt nur ein kleines Problem: Summer glaubt nicht an die Liebe. Sie findet: Beziehungen sind kompliziert, also warum sollte man nicht einfach nur Spaß haben? Aber Tom ist verliebt und durchlebt 500 Tage lang die euphorischen Kicks und die quälenden Tiefpunkte der Liebe.

 Meine Meinung:

 Ich bin ja eigentlich kein Fan von Liebesfilmen. Der Heutige Film fällt auch darunter. Obwohl es weniger um die Liebe selbst geht, sondern auch zu grossen Teilen um die Zeit danach. Sprich den Trennungsschmerz. 500 Day of Summer, zeigt eine Auswahl aus 500 Tagen, vom Kennenlernen am Tag 1 über die Trennung um den Tag 250 bis hin zum Akzeptieren bei Tag 500. Der Film spielt auch nicht chronologisch sondern springt immer zwischen diesen Zeiten hin und her. Immer eine fröhliche Szene in der Beziehung und dann wieder eine aus der Trennungszeit. Das ist auch das was den Film eigentlich interessant macht. Leider wird der ganze Film nur aus einer Sicht gezeigt. Man weiss genau wie warum und weshalb sich Tom so fühlt wie er gerade fühlt. Das Handeln des weiblichen Gegenstücks Summer bleibt einem dagegen völlig im Drüben. 500 Days of Summer ist auch eher eine kleine Liebeskomödie. Was zwar nicht unbedingt beabsichtigt ist, aber gewissen Szenen fordern es einfach herraus laut loszulassen. Die ganze Machart des Films ist einfach gut gelungen, von den Zeitsprüngen, die im manchen Filmen teilweise für Verwirrung sorgen, bis hinzu einem Splitt Screen einer Party, in der Wunsch und Realität nebeneinander gezeigt werden. Alles in allem Lohnt der Film das Eintrittsgeld schon. Auch wenn man kein Fan von Liebensfilmen ist, den schnulzig wird’s nicht. Und Happy End…Das verrate ich hier mal nicht.

 Meine Wertung: 8/10

 Euer Mann an der Leinwand Symm.


Symms Preview Ecke:” Away we Go”

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Die Handlung:

Als Burt und Verona, beide um die 30, erfahren, dass sie demnächst Eltern werden, ergreift sie die Panik! Noch dazu, wo gerade jetzt Burts Eltern nach Belgien auswandern wollen. Von ihnen ist also keine Unterstützung zu erwarten. Dabei fühlen sich Burt und Verona noch ziemlich orientierungslos und alles andere als gut vorbereitet aufs Erwachsensein, geschweige denn die Rolle als Eltern. Was tun? Verona entwirft einen Plan: In den nächsten Wochen werden sie und Burt gemeinsam sämtliche Freunde und Verwandte besuchen, um in deren Nähe vielleicht den perfekten Platz zum Leben zu finden. Es beginnt ein turbulenter Trip quer durch Nordamerika, eine urkomische Odyssee mit absurd-skurrilen Begegnungen, Erlebnissen – und Erkenntnissen…

Meine Meinung:

Ein Roadtrip der etwas anderen Art. Burt und Verona sind 30, frei und ungebunden, das drücken sie auch in ihrem Lebensstil aus, irgendwie Choatisch. Und dann wird Verona schwanger. Bleibt die Frage, wie geht man damit um? Wie soll man seine Kinder in Amerika gross ziehen?

Die Anfängliche Sicherheit, geben durch das Beisein der Grosseltern wird durch deren Entscheidung, noch vor der Geburt des Babys, nach Belgien auszuwandern zu Nichte gemacht.

Also stehen sie wieder am Anfang. Was gibt’s da besseres als sich Beispiele zu besorgen. Und diese holt man sich bei der Verwandschaft oder ehemaligen Freunden. So beginnt ihre Reise quer durch die USA.

Gleich schon bei der ersten Treffen mit einer alten Kollegin wird den beiden klar das nicht alles Gold ist was glänzt. Und das wird von Familie zu Familie klarer. Es wird einem die erschreckende Wahrheit über die Amerikanische Kindererziehung vor Augen geführt. Vom völligen Desinteresse an der eigenen Brut bis hin zum Tantrischen Lebensstil der Kinderwagen verteufelt. Jede Familie, mag sie noch aussen noch so gesittet aussehen, hat in ihren Inneren seine Probleme. Den Zuschauer mag es gleichermassen bespassen und schaudern was manche Menschen unter Erziehung verstehen. Man schmunzelt eigentlich den ganzen Film über. Es wird ein Gewissen Komiklevel gehalten, aber auch nicht unter oder überschritten.

Die Lehre des Film wird wohl sein, das jeder in seinem Leben seinen weg finden muss. Es gibt keinen Masterplan für eine erfolgreiche Familie. Den muss jeder Selbst finden. Der Film ist auf jedenfall Wert angeschaut zu werden. Es wird kein Blockbuster, sollte aber auch nicht ganz der Versenkung verschwinden. Ein schöner Sonntag Mittag Kinofilm.

Wertung: 7/10

Euer Mann an der Leinwand Symm


Symms Preview Ecke: “Die Kinder der Seidenstrasse”

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Nach einer etwas längeren Abstinz melde ich mich nun wieder mit einer Preview zurück. Ich hatte die letzten Wochen recht viel am Hut, und habe deswegen meinen Blog etwas vernachlässigt, vielleicht hat mich doch noch jemand im Feed Reader und liest das. So legen wir mal wieder in alt gewohnter Manier los.

 

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Handlung (www.luxkinos.de)

China 1937: Unter dramatischen Umständen lernt der britische Reporter George Hogg in der von den Japanern belagerten Stadt Nanking die US-Krankenschwester Lee Pearson und den Partisanenkämpfer Jack Chen kennen. Gemeinsam retten sie 60 Waisenjungen vor den herannahenden Besatzern, indem sie nach Westen fliehen – ein abenteuerlicher, über tausend Kilometer langer Marsch entlang der Seidenstraße, durch unwegsames Gelände, gnadenlose Wüsten und über schneebedeckte Berggipfel. Unterwegs findet Hogg, der als junger Idealist und Abenteurer nach China gekommen ist, die Liebe seines Lebens und lernt, was Verantwortung und Mut bedeuten. Denn die Freundschaft mit den elternlosen Kindern wird seine Weltsicht für immer verändern.

 

Meine Meinung:

Das war mal wieder ein schöner Film, auch wenn er recht brutal beginnt und einem gleich die Unmenschlichkeit der damaligen Zeit vor Augen führt. Es wird einem gezeigt das die Japaner hier nicht zimperlicher mit den Chinesen umgegagen sind als wir das aus Filmen wie Schindlers Liste zwischen den Nazis und den Juden kennen. So erstrinken die ersten 20 Minuten in Blut, Schrecken und Leichen. Dann beginnt der entspannte Teil des Films. Leider aber in der typischen Machart. Als Hogg das Waisenhaus erreicht muss er sich erst mit der Chinesischen Mentalität der Kinder abfinden. Diese ist nicht minder beeinflusst von Gewalt und Verlust, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht. Doch mit List und Sturheit macht er sich den Respekt der Kinder zu eigen. Auf die einzelnen Charaktere wird leider nur sehr spärlich eingegangen. Und auf die Kinder noch weniger, sie wirken im gesamten Film leider nur wie eine Art Komparsen. Bis auf 1-2 von 60 unterscheiden sie sich kaum, was die ungewohnten Chinesischen Gesichtszüge nicht unbedingt vereinfachen.  Im Abspann werde typisch für eine Wahre Geschichte noch Überlebende im Interview gezeigt. Da weder Gesichter noch Namen für westliche Gefühle zu merken sind, merkt man da erst recht, das die Kinderrollen etwas vernachlässigt werden. Warum ist es Trotzdem ein schöner Film? Weil die Geschichte, die Bilder und das Ende des Film einer Harmonieren. Wobei man anmerken muss, das es sich hier wohl um Geschmackssache handelt.

 

Meine Meinung: 7/10

 

Euer Mann an der Leinwand Symm


Symms Preview Ecke: “Berlin´36”

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Zur Handlung (Bild und Text von www.filmstarts.de)

Als Hitler-Deutschland 1936 die Olympiade vorbereitet, droht von amerikanischer Seite der Boykott, da die Nazis jüdischen Sportlern die Wettbewerbs-Situation erschweren und am liebsten gar keine Juden dabei haben wollen. Notgedrungen beordern die Nazis die jüdische Hochspringerin Gretel Bergmann (Karoline Herfurth, Der Vorleser) aus ihrem Exil in Großbritannien nach Deutschland, damit sie in Berlin für die deutsche Mannschaft antreten kann. Da Gretel aber die wohl beste Hochspringerin unter den Damen ist und die Nazis unmöglich eine Jüdin Gold holen lassen wollen, suchen sie händeringend nach einer Gegenkandidatin. Und die finden sie in Marie Ketteler (Sebastian Urzendowsky, Pingpong), einer jungen Dame, die in Wirklichkeit ein Mann ist. Den Nazis soll’s recht sein, Hauptsache ihre Kandidatin springt höher als die Bergmann…

 

Meine Meinung:

Thema dieses Film ist die wahre Geschichte von Gretel Bergmann, die man übrigens am Ende es Film noch kennenlernt, den die gute Tapfere Dame lebt sogar noch. Es klingt unglaublich das Deutschland einen Mann als Frau getarnt hat um einer Jüdischen Hochspringerin den Sieg zu nehmen. Da sieht man mal wieder wie perfide der Gedanke der Arischen Herrenrasse ist. Der Film an sich ist nicht schlecht gemacht, das Thema nicht unbedingt meins. Das mich das Thema jetzt wirklich vom Hocker gerissen hat, kann ich leider nicht sagen. Karoline Herfurth über zeugt wie schon in “Ein Sommer ein Jahr” als Charakterdarsteller, der das Leid ihr Rolle ins Gesicht geschrieben ist. Ich fand an Urzendowsky der die Rolle der Marie spielt doch etwas zu männlich besetzt. Der erkennbare Bartwuchs, die Muskeln und der Adamsapfel verleiten einem die ganze Zeit den Schauspieleren ins Gesicht zu schreiben ob sie blind sind und den Mann im Kleid nicht erkennen. So begibt es sich das “Marie” in Kleidern leider eher lächerlich wirken. Das macht die Atmo ein wenig kaputt. Alles in allem wird wenig auf die Restlichen Rollen eingegangen. Die Nazis werden so dargestellt wie Nazi Film Typisch. Das Dritte Reich und Hitler werden so gut wie nicht erwähnt. Die einzigen Mal das man das Wort Hitler hört, ist bei den Begrüßungen und Verabschiedungen. Das Konzentriert den Film auf das Wesentliche. Ich finde dieser Film eignet sich eher als ein Sonntag Abendfilm für einen Öffentlich Rechtlichen Sender, für einen Kinofilm ist einfach zu wenig drin. Das liegt weniger an der Schauspielerischen Leistung, sondern eher an der Geschichte. Zur Unterhaltung ist der Film eher nicht geeignet, die wahre Geschichte wird noch einige Leute in die Kinos treiben, ein Fehlen dieser Tatsache würde dem Film die Daseins-Berechtigung entziehen.

 

Meine Wertung: 5/10

Euer Mann an der Leinwand Symm


Wöchentliches Gezwitschere 2009-09-06

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